Schuppenflechte – Behandlung je nach Schweregrad
Von Schuppenflechte sind vor allem Menschen mittleren und höheren Alters betroffen. Teilweise beginnt die Krankheit jedoch auch im Jugendalter. Das Erscheinungsbild der Schuppenflechte variiert von Fall zu Fall, teilweise können nur kleine gutartige Hautwucherungen auftreten, aber auch Handteller- große Ausschlagsareale sind möglich. Die durch eine Autoimmunreaktion hervorgerufene Entzündung betrifft nicht immer nur die Haut, auch Gelenke können angegriffen werden. Die Ausweitung der Erkrankung kann sich in diesem Fall in Form von Schmerzen bis hin zu Versteifungen oder Finger- bzw. Zehendeformationen äußern. Ein Gelenkbefall als Komplikation der Schuppenflechte besteht laut neuesten Studien in bis zu 30 Prozent der Fälle. Hier empfiehlt sich die zusätzliche Behandlung durch einen Internisten oder Rheumatologen. Besteht kein Befall der Gelenke, so kann eine wirksame Therapie mittels spezieller Salben oder Cremes erfolgen. Die in diesen Produkten enthaltenen Stoffe sorgen für die Ablösung der Schuppen und die Reduzierung des Wachstums der Hautzellen. Auch die Entzündung wird abgeschwächt und ein Austrocknen der Haut verhindert. Für die Regeneration der Haut werden zudem Sole- und Schwefelbäder empfohlen. In schlimmeren Fällen wird beispielsweise die Balneo- Phototherapie, die den Einsatz von UV- Strahlen beinhaltet, angewendet. Kombiniert wird diese Behandlung mit Salz- Bädern, denn der Zusammenwirkung von Licht und Salz wird ein wirkungsvoller Effekt zugeschrieben.
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