Freitag, 10. Februar 2012

Stammzellforschung – in England weitgehende Liberalität für Wissenschaftler

Mai 20, 2008 von Medizin  
Kategorie: Aktuelles

Die Stammzellforschung bietet enorme Vorteile für die Wissenschaft und wird gleichzeitig äußerst kontrovers aus Gründen ethischer Aspekte beurteilt. In England sind Untersuchungen an Embryonen erlaubt, die aus menschlichem und tierischem Erbgut gewonnen werden. Damit gehört Großbritannien zu einem der wenigen Länder, in denen eine effektive Stammzellforschung in diesem Rahmen möglich ist. Der Antrag für das Verbot der Produktion derartiger auch als Chimären bezeichneter Embryonen wurde vom Unterhaus abgelehnt. Die Forschung bedient sich solcher Untersuchungen, um Behandlungsfortschritte bezüglich Alzheimer- oder Parkinsontherapie zu erzielen. Die gewonnenen Embryonen unterliegen jedoch einer Zerstörungspflicht nach spätestens zwei- wöchentlicher Existenz. Somit ist die Einpflanzung in die Gebärmutter einer Frau nicht erlaubt. Die Stammzellforschung dient hier also einzig und allein dem wissenschaftlichen Fortschritt zur Krankheitsbehandlung. Trotz alle dem zeigt Großbritannien eine äußerst große Liberalität, verglichen mit anderen europäischen Staaten, in denen Embryonenforschungen generell verboten sind.

Webseite:

http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheitswesen/London_erlaubt_For…

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