Osteoporose – warum tritt es auf?
Osteoporose bezeichnet eine Skellettsystemerkrankung, die von Knochenveränderungen und Knochenabbau geprägt ist. Das Krankheitsbild tritt vor allem in der älteren Generation auf, besonders Frauen in den Wechseljahren sind betroffen. Die erhöhte Gefahr von Knochenbrüchen resultiert aus den veränderten Calcium- und Mineralisierungszuständen, die durch Mangel an Vitamin D, Östrogen, Calcium oder anderen verursacht werden. Der Körper zeigt im Normalzustand einen ausgewogenen Zustand zwischen Knochenauf- und Knochenabbau. Dafür verantwortlich ist jeweils die Funktion von Osteoblasten und Osteoklasten. Beim Krankheitsbild Osteoporose ist dieses Gleichgewicht gestört, sodass mehr Substanz abgebaut wird. Erhält der Körper durch ungenügende Aufnahme zum Beispiel zu wenig Calcium, so werden die in den Knochen enthaltenen Speicher verwendet, woraufhin gesunde Substanz entmineralisiert wird, was mit der Zeit zu Osteoporose führen kann.
Verursacht kann die Krankheit auch durch Medikamenteneinnahme werden. So genannte Diuretika greifen beispielsweise in die Funktion der Niere ein und bewirken eine vermehrte Ausscheidung von Calzium. Diese werden vor allem bei Bluthochdruck eingesetzt.
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