Abnehmen – wer aus Frust isst, hat es schwerer
Das Essverhalten variiert von Mensch zu Mensch. Auch die Motivation zum Essen zeigt eine derartige Verschiedenheit. Der eine sieht es als bloße Lieferung von Energie, um leistungsfähig und fit zu sein, der andere mehr als Genuss, wieder andere essen aus Frust und Kummer. Forschungen an der amerikanischen Brown- Universität in Providence zeigten nun, dass eine durch Gefühle bestimmte Essmotivation besonders beim Abnehmen problematisch ist. So ergab sich, dass Essen aufgrund von bestimmten Emotionen wie Wut, Trauer, Kummer oder Frust, die also stark negativ geprägt sind, dazu führt, dass zugenommene Pfunde nur schwer wieder abgebaut werden können. Bei derartigen Essern sei auch nach einer Diät eine schneller wiederkehrende Gewichtszunahme zu verzeichnen. Warum wir essen kann also nicht nur unsere Psyche beeinflussen, sondern auch unseren Körper. Andererseits zeigte sich, dass ein gesundes Verhalten zum Essen förderlich bezüglich des Erfolges verschiedener Diäten ist. Wer also isst und kein Problem mit sich aufbauenden Kurven hat, der kann auch schneller und effektiver wieder Gewicht verlieren und muss nicht mit einer derartigen Hartnäckigkeit der Pfunde kämpfen, die bei frustrierten Essern zu verzeichnen ist. Trost bringen also Schokolade& Co nur kurzfristig.
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