Lebererkrankung – Blutuntersuchung gibt entscheidenden Hinweis
Um die Diagnose einer Erkrankung der Leber zu stellen, eignet sich eine Blutuntersuchung als entscheidender Hinweisgeber. Darüber ist meist die Art der körperlichen Veränderung feststellbar, auch das Ausmaß einer Erkrankung ist einschätzbar. Veränderte Blutwerte geben Hinweise auf Lebererkrankungen, wenn bestimmte Enzyme in erhöhter Anzahl vorliegen. Bestimmte dieser als Biokatalysatoren fungierenden Substanzen werden nämlich speziell in der Leber gebildet und sind im Blutserum nachweisbar, wenn Leberzellen geschädigt sind. Eine Schädigung kann durch vielerlei Faktoren verursacht werden. Dazu zählen erhöhter Alkoholkonsum, Vergiftungen oder Infektionen, die durch Viren verursacht werden. Natürlich führen auch Tumoren der Leber zu veränderten Blutwerten. Viele Enzyme kann man in verschiedenen unterschiedlichen Geweben finden, dennoch sind einige leberspezifisch und können bei erhöhter Anzahl im Blut den Hinweis auf eine Lebererkrankung geben. Dazu zählen Enzyme, die bei der Umwandlung bestimmter Aminosäuren von Bedeutung sind (abgekürzt als AST und ALT bezeichnet). Hinzu kommt die Gamma- GT, dessen Spiegel schon bei geringer Abweichung vom Normalwert auf Schädigungen des Lebergewebes hinweist.
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http://www.netdoktor.de/laborwerte/fakten/leber/leberenzyme.htm