Freitag, 10. Februar 2012

Atemstillstand in der Nacht – das Schlafapnoe- Syndrom

April 16, 2008 von Medizin  
Kategorie: Aktuelles

Das Schlafapnoe– Syndrom ist gekennzeichnet durch zwischenzeitliche Atempausen innerhalb des Schlafrhythmus. Entsprechende Atemaussetzer treten bei Betroffenen etwa 600 Mal pro Nacht auf, was dazu führt, dass der Erholungseffekt des Schlafes wegfällt. Dies schränkt die allgemeine Leistungsfähigkeit des Körpers stark ein, denn Schlaf ist wichtig für die Regenerierung verschiedenster Stoffwechselvorgänge. Müdigkeit am Tag, Konzentrationsschwierigkeiten und Schwächegefühl treten auf. Prinzipiell unterscheidet man obstruktive und zentrale Schlafapnoe. Während beim zentralen Schlafapnoe- Syndrom das im Gehirn gelegene Atemzentrum Funktionsstörungen aufweist, lässt sich das obstruktive auf schwach ausgebildete Muskulatur im Rachenbereich zurückführen. Durch die liegende Position beim Schlafen werden die Atemwege durch die Muskulatur, die nicht kontrahierfähig ist, verengt. Die Folge davon ist Schnarchen, werden die Atemwege vollständig verlegt resultiert ein Atemstillstand. Dieser führt über das verringerte Sauerstoffangebot dazu, dass Betroffene aufwachen, was sich die ganze Nacht fortsetzt. Ein unregelmäßiger Rhythmus macht es dem Körper unmöglich, erforderliche Regenerierungsarbeiten durchzuführen, was zu den genannten Symptomen führt. Übergewicht, Alkohol– und Tabakkonsum und das Einnehmen von Schlafmittel gelten als Risken eines derartigen Schlafapnoe- Syndroms, vor allem Männer mit erhöhtem Körpergewicht, die stark schnarchen, zählen zu den Betroffenen. Bei entsprechender Diagnose durch den Arzt kann der Einsatz einer Überdruckbeatmung durch die Nase Hilfe verschaffen.

Webseite:

http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Schlafapnoe_Syndrom_Sch…

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