Karies – was ist das eigentlich?
Die wenigsten Menschen gehen wohl gern zum Zahnarzt. Die Angst vor dem Bohrer und den damit verbundenen Schmerzen lässt viele den eigentlich wichtigen Termin herausschieben, erst wenn es gar nicht mehr anders geht entschließt man sich doch, den Arzt aufzusuchen. Dabei ist vor allem für die Kariesprophylaxe eine regelmäßige Kontrolle entscheidend. Vorstufen von Karies, so genannte Demineralisierungen, können dabei erkannt und rechtzeitig behandelt werden, um die weitere Entwicklung zu stoppen und schwerwiegenden Schädigungen entgegenzuwirken.
Karies bedeutet übersetzt "Fäulnis" und wird durch Streptokokkus mutans- Bakterien ausgelöst, die einen klebenden Zahnbelag bilden. Bei Vorhandensein eines derartigen Films auf der Zahnoberfläche (Plaque) kann die Aufnahme von Kohlenhydraten, also vor allem der Genuss von Zucker, die Bildung von Säuren verursachen. Die Bakterien bauen den Zucker in Milchsäure um, der daraufhin zur Entmineralisierung der Zahnhartsubstanz führt. Dies führt zum Abbau und schließlich zu Karies. Eine gute und vielseitige Mundhygiene verhindert deshalb die Plaqueentstehung. Die Verwendung von fluorhaltiger Zahncreme, mindestens 2x täglich putzen und Hilfsmittel wie Zwischenraumbürstchen oder Zahnseide sind zur Vorsorge und Kariesprophylaxe die notwendige Grundlage.
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http://www.netdoktor.de/zaehne/karies.htm
