Neurodermitis – richtige Ernährung kann vorbeugen
Neurodermitis bezeichnet eine weit verbreitete chronisch auftretende Erkrankung der Haut. Verbunden ist Erkrankung mit einer stark trockenen Haut, die zu Juckreiz neigt und teilweise Schuppen- und Ekzementwicklungen fördert. Diese Symptome treten nach Kontakt mit bestimmten Allergenen und schädlichen Umweltstoffen auf, können jedoch auch Folge von psychischer Belastung wie Stress sein. Oftmals findet sich ein Zusammenhang zwischen neurodermatologischen Hautveränderungen und dem Genuss bestimmter Lebensmittel. Kinder zeigen die genannte Verbindung meist nach dem Verzehr von Eiern und Kuhmilch, bei Erwachsenen sind Nüsse, Fisch, Zitrusfrüchte und Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln als Auslöser von erneuten Ausbrüchen bekannt. Die persönliche Einschränkung von Lebensmitteln zur Vorbeugung sollte in jedem Fall mit dem Arzt besprochen und von ihm bestätigt werden. Sonst könnten unerwünschte Mangelerscheinungen auftreten und die Krankheit damit sogar noch verstärkt werden. Auf einen äußerst geringen Gehalt an Schadstoffen und Zusatzmitteln sollte beim Kauf der Lebensmittel geachtet werden, daher empfehlen sich biologisch erzeugte Produkte. Auf Fertigprodukte sollte man ganz verzichten. Zudem zählt der Verehr von ausreichend Obst und Gemüse sowie vollwertigen Nahrungsmitteln als Schutzmaßnahmen. Zu beachten ist, dass auch die Art der Zubereitung besonders von Obst und Gemüse einen Einfluss auf die Verträglichkeit haben kann- rohes Gemüse und geschältes Obst sind hier zu empfehlen.
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