Herpes – bislang nicht erfolgreich therapierbar
Eine Infektion mit den so genannten Herpes- simplex- Viren betrifft in den meisten Fällen die Haut, besonders den Gesichts- und Genitalbereich. Verbunden ist die Viruserkrankung mit auftretenden Spannungen und Empfindungsstörungen der Hautbezirke, die meist den ersten Hinweis auf eine Infektion geben. Bereits im Kindesalter kommt es häufig zur Erstinfektion, oftmals ohne die Konsequenz eines Krankheitsausbruches. Doch damit befinden sich die Viren im Körper der Betroffenen und können auch erst nach Jahren zur typischen Herpeserkrankung führen. Ausgelöst wird der Ausbruch der Infektion durch Kontakt mit ebenfalls infizierten Personen (die Übertragung erfolgt über die Luft oder direkt), zudem ist auch eine Aktivierung der Viren durch verschiedene Faktoren der mögliche Verursacher. Stress, starke UV- Bestrahlung, eine Entbindung oder Fieber zählen dazu, die Liste der möglichen Auslöser ist jedoch lang und nicht klar definiert. Betroffene werden meist chronisch von Herpeserkrankungen heimgesucht, eine natürliche Immunisierung durch das körpereigene Abwehrsystem erfolgt nicht. Gekennzeichnet ist das Auftreten von Herpes von Bläschenbildungen, ein Aufplatzen kann zu Schmerzen führen, zudem können sich Krusten und eitrige Hautbereiche entwickeln. Trotz moderner Forschung besteht bislang keine ausreichend erfolgreiche Therapie, nur eine Symptombehandlung mittels Salben ist möglich. Ein wirksamer Schutz gegen ein Wiederauftreten von Herpes kann jedoch nicht gewährleistet werden.
Webseite:
http://www.medizinfo.de/hautundhaar/viren/herpes.htm
